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Blog von Harald Weghofer
avatar Whether you think that you can, or that you can't, you are usually right. Henry Ford

Jul 21
2010

Lord of the ring

geschrieben von Harald Weghofer in [Ohne Zuordnung] 


 

Am Abend des 2ten Juli begann die Reise nach Kärnten, genauer gesagt nach Krumpendorf wo wir temporär für die nächsten Tage unser Lager aufschlugen. Bei der Ankunft sind Pez, Andi und Fladi noch wach und lotsen uns Navi-losen in die Unterkunft. Am nächsten Morgen geht’s gemeinsam mit den angehenden Ironladies und Ironmen bzw. den mitgereisten Anhängern zum gemeinsamen Frühstücken zeitig aus den Federn. 

Während die Einen ihre Räder einchecken und noch dies und jenes erledigen, fahren die Anderen gemeinsam die Radstrecke ab. Insgesamt warens dann so ca. 100km (sprich eine Runde) die wir runtergespult haben. Die motivierenden Sprüche auf der Strasse waren genial und damit war ich (und wahrscheinlich auch alle anderen) schon voll im Fieber für den anstehenden Event… Bevor’s am Abend wieder ins Bett ging, verewigten wir uns natürlich noch mit motivierenden Sprüchen auf der Laufstrecke!

 

Der Tag der Wahrheit – der 4. Juli 2010. Wieder mal zeitig aus dem Bett, rasch noch ein paar Bissen Frühstück bevor es mit Leihrädern Richtung Start ging. Im Klagenfurter Strandbad angekommen, war die in der Luft liegende Anspannung gepaart mit Adrenalin und vielleicht auch ein bisl Angst zu greifen.

Dann der Start! Baaammm und los ging’s… eine wirklich sensationelle Stimmung begleitet die sich in Gang setzende Waschmaschine. Die Flügerl der Athleten blitzen eine nach der anderen immer wieder aus dem Wasser… wirklich eine einzigartige Atmosphäre! Während sich der Großteil noch Richtung erste Wendeboje bewegt, laufen wir bereits rüber zum Lendkanal um uns eine gute Position zum anfeuern zu sichern.

Nach einer guten halben Stunde des Wartens, kommt der erste Athlet mit einem satten Vorsprung aufs restliche Feld… dann die ganzen Pro’s und Agegrouper. Rund eine Stunde nach dem Start finden wir Fladi, der wieder mal seinen Ruf als exzellenter Schwimmer gerecht wird, im Pulk – die mitgereisten 2103er schreien sich die Seele aus dem Leib und peitschen den talentiertesten Ministranten vor dem Herrn bzw. in dem Fall Frau (mehr dazu später) weiter Richtung Ausstieg. Dann das vergebliche warten auf die restlichen bekannten Athleten, die leider im Pulk untergegangen sind…

Nach Erhalt der SMS dass unsere Athleten bereits T1 erreicht haben, geht’s rüber zur Radstrecke, wo nach mehreren Stunden des Wartens endlich der Führende zur Radwende bei KM 90 kommt…. Es ist erwartungsgemäß Marino „Bink“ Vanhoenacker der bereits einen irren Vorsprung auf die nachfolgende Gruppe herausgefahren hat. Gefühlte Minuten sp&a

Jul 20
2010

IMA 2011 - Alea iacta est

geschrieben von Harald Weghofer in [Ohne Zuordnung] 

Die beiden österreichischen Ironman-events, der IMSP und der IMA 2010 sind Geschichte! Am 30ten Mai 2010 hab ich meinen ersten IM70.3 gefinished und bin dabei an meiner Zielzeit von <5h knapp vorbeigeschrammt. Dennoch war ich mit dem Bewerb und der Leistung insgesamt zufrieden, da ich nach Magenproblemen in Obergrafendorf eher verhalten begonnen habe.

Nur zwei Wochen danach ging ich bei der angenehm familiären Veranstaltung am Stubenbergsee an den Start. Bevor mein Bewerb über die olympische Distanz zur Mittagszeit gestartet wurde, blieb noch Zeit zum anfeuern von Freunden die sich erstmals über die Sprintdistanz gewagt hatten bzw. von Vereinskollegin Babsi Rollinger, die den hervorragenden dritten Platz belegte - Nochmals Gratulation zur exzellenten Leistung!

Die Olympische war dann die erwartete Hitzeschlacht... Mit dem Radsplit war ich angesichts der anspruchsvollen Strecke und der immer weiter ansteigenden Temperaturen extrem zufrieden. Der Lauf in die Stubenbergklam und retour war weniger ruhmreich... die Hitze und die kurze Regeneration seit dem IMSP machten meine Beine unweigerlich langsam... auf den letzten Kilometern war ich nur noch von dem Gedanken angetrieben, den restlichen Tag am See bzw. anschließend bei einer guten Jause beim Heurigen zu verbringen.

Bei weit angenehmeren Temperaturen ging's gleich eine Woche später zum TRI Neufeld. Das Schwimmen ging mir wie immer bescheiden von der Hand. Beim Radsplit hatte ich wieder ein sehr gutes Gefühl, wusste ich doch an den Athleten die sich rund um mich bewegten, dass ich verdammt gut unterwegs war. Dann kurz vor T2 eine entscheidende Situation - ich sehe im wahrsten Sinne ROT! Die Ampel des Bahnübergangs kurz vor der Wechselzone steht tatsächlich auf rot - mental noch schlimmer, die Tatsache, dass ich einigen Athleten zuschaue wie sie noch über die Gleise huschen, während mich der Veranstalter als zweiten *ichwillauchnochdrüber* Aspiranten vom Rad holt. Damit wurde mein bis dahin eindrucksvoller Radsplit mit gut 2-3 Minuten torpediert. Hab den Bewerb mit einer für mich recht soliden Laufleistung abgeschlossen obwohl sich meine Peroneussehne nach KM 5 eindrucksvoll (=schmerzhaft) zurückgemeldet hat.

Im Nachhinein betrachtet wird mich diese Sehnenverletzung noch ein paar Wochen begleiten, aber trotz allem zwei schöne Wettkämpfe.

Frei nach dem Motto nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon nutze ich die Tage danach für lockereres Training und die Anmeldung zum IMA 2011. Den Code vom IMSP hergenommen und schon sind sie dahin, die „schlanken" 450 Euretten. Somit wäre dann das sportliche Ziel für 2011 auch monetär fixiert!

Für das verbleibende Jahr 2011 ist mein Fokus auf die nächste Halbdistanz gerichtet. Neben den einen oder anderen Sprint/Olympischen soll es zum Saisonabschluss die Trimotion in Saalfelden sein. Gerüchten zufolge bietet die Trimotion eine anspruchvolle Strecke, aber gleichzeitig auch ein tolles Ambiente. Nicht anderes zu erwarten nachdem die seit kurzem pensionierte österreichische Triathlonlegende (Sir) Norbert Langbrandtner im Veranstalterteam mit an Board ist (quasi von Triathleten für Triathleten).

 


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