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Mai 10
2009

Österreichischer Vizemeister Double Olympic Distance

geschrieben von Gernot Hafenscher in [Ohne Zuordnung] 

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Der Saisonauftakt in Graz war für mich in erster Linie eine erste Formüberprüfung und ein Materialtest. Mit dem Wettkampf an sich bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, wenn es auch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern gibt.
Der Start war schon für 9 Uhr Vormittag angesetzt und somit begann mein Tag schon um halb vier in der Früh mit einer langen Autofahrt nach Graz. Das Timing war sehr gut und so konnte ich ohne Stress meinen Wechselplatz vorbereiten und mich auf das Schwimmen konzentrieren. Für den Schwimmpart habe ich mir vorgenommen auf meine Technik zu achten und bald einen guten Rhythmus zu finden. Das ist mir gut geglückt und ich konnte die 2,1 km lange Schwimmstrecke nach 27min. 25sek. als Zweiter meiner Altersklasse beenden.
Die 16sek. die ich auf Christian Wohlmutter aufgerissen hatte, konnte ich am Rad schnell gut machen und somit die Führung in der U23 übernehmen.

Doch von Anfang an lief es nicht ganz rund am Rad. Ich merkte, dass mein Hinterrad leicht quietschte und versuchte die Bremse nachzustellen, aber es wurde nicht besser. Nach dem Rennen merkte ich, dass der Reifen die ganze Zeit über am Rahmen geschliffen hatte. Was auch immer die Ursache dafür
war - das wird mir mit Sicherheit nicht mehr passieren!

Trotz dieser Panne konnte ich gutviereinhalb Minuten Vorsprung auf meine U23 Konkurrenz herausfahren. Während des Laufs merkte ich relativ rasch, dass ich auf dem Rad schon ziemlich viele Körner verschossen hatte. Ich konnte meine Führung bis zum Ende der dritten Laufrunde verteidigen, aber dann ließ mich Wohlmutter in beeindruckender Art und Weise stehen. Ich hatte nichts mehr entgegenzusetzen und musste mich mit dem österreichischen Vizemeistertitel über die Double Olympic Distance zufrieden geben. Nach 3std. 53min 38sek beendete ich mein erstes Rennen im neuen Triathlonjahr.

Ich bin speziell mit dem Radfahren sehr zufrieden, hätte mir aber beim abschließenden Lauf doch ein bisschen mehr erhofft. Wieviel Kraft die Radpanne gekostet hat, darüber kann ich jetzt viel spekulieren, Tatsache ist aber, dass so etwas einfach nicht passieren darf.

Bis Klagenfurt werde ich jetzt noch ein paar kürzere Wettkämpfe bestreiten auf die ich mich schon sehr freue.

Bis bald...........




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