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Aug 04
2009
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IMA 2009geschrieben von Gernot Hafenscher in [Ohne Zuordnung] |
Rückblick Ironman Austria
Jetzt ist schon wieder ein Monat um seit meinem Saisonhöhepunkt in Klagenfurt. Den Monat hab ich auch gebraucht um mich von diesem Wettkampf zu erholen. Körperlich war ich schnell wieder fit, aber mental schwer niedergeschlagen. Ich hab die ganze Saison diesem einen Tag untergeordnet und bin mit dieser Saisonplanung ziemlich eingefahren. Eine wirklich große Enttäuschung dieser Wettkampf. Doch es ist gar nicht so sehr das Ergebnis das mich so niedergeschlagen hat. Schlechte Tage gibt es im Sport, und das war aus vielen Gründen ein sehr schlechter. Wenige Tage von dem WK noch einen Infekt aufgerissen...... kann passieren, Knieschmerzen und somit kein Training die letzten Tage vor dem Wettkampf......was solls- das kann man nicht wirklich beeinflussen und somit ist die ganze Geschichte auch sehr schnell abgehakt und vergessen.
Aber dass ich 400 Euro Startgeld,+ Anreise,+ Unterkunft zahle und eine Woche Urlaub herschenke und dann, subjektiv gesehen, eine dermaßen beschissene Veranstaltung dafür bekomm.........sehr ernüchternd. Wenn ich Züge sehn will kann ich mich auch am Westbahnhof stellen, aber dass die mit einer Frequenz von 5-7 min beim Ironman an mir vorbeirauschen hätte ich mir nicht gedacht. Einen 100% fairen Wettkampf zu erwarten wäre naiv, aber dass absolute Narrenfreiheit mit Begleitschutz von den Wettkampfrichtern herrscht......soll jeder davon halten was er will! Ich finds nur schade und traurig, dass Windschattenlutschen als Kavaliersdelikt abgegolten wird......... Wo ist denn da bitte groß der Unterschied zwischen denen die sich EPO oder ein ähnliches Zeug reinhaun und dann 100 Watt mehr treten können und denen die sich in den Zug reinhängen und 100 Watt weniger treten müssen???
Wie auch immer....ich hab den Spaß am Sport wieder gefunden und werd mich auf eine Mitteldistanz vorbereiten. Welche es wird weis ich noch nicht genau.
Liebe Grüße

