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Jul 20
2010

IMA 2011 - Alea iacta est

geschrieben von Harald Weghofer in [Ohne Zuordnung] 

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Die beiden österreichischen Ironman-events, der IMSP und der IMA 2010 sind Geschichte! Am 30ten Mai 2010 hab ich meinen ersten IM70.3 gefinished und bin dabei an meiner Zielzeit von <5h knapp vorbeigeschrammt. Dennoch war ich mit dem Bewerb und der Leistung insgesamt zufrieden, da ich nach Magenproblemen in Obergrafendorf eher verhalten begonnen habe.

Nur zwei Wochen danach ging ich bei der angenehm familiären Veranstaltung am Stubenbergsee an den Start. Bevor mein Bewerb über die olympische Distanz zur Mittagszeit gestartet wurde, blieb noch Zeit zum anfeuern von Freunden die sich erstmals über die Sprintdistanz gewagt hatten bzw. von Vereinskollegin Babsi Rollinger, die den hervorragenden dritten Platz belegte - Nochmals Gratulation zur exzellenten Leistung!

Die Olympische war dann die erwartete Hitzeschlacht... Mit dem Radsplit war ich angesichts der anspruchsvollen Strecke und der immer weiter ansteigenden Temperaturen extrem zufrieden. Der Lauf in die Stubenbergklam und retour war weniger ruhmreich... die Hitze und die kurze Regeneration seit dem IMSP machten meine Beine unweigerlich langsam... auf den letzten Kilometern war ich nur noch von dem Gedanken angetrieben, den restlichen Tag am See bzw. anschließend bei einer guten Jause beim Heurigen zu verbringen.

Bei weit angenehmeren Temperaturen ging's gleich eine Woche später zum TRI Neufeld. Das Schwimmen ging mir wie immer bescheiden von der Hand. Beim Radsplit hatte ich wieder ein sehr gutes Gefühl, wusste ich doch an den Athleten die sich rund um mich bewegten, dass ich verdammt gut unterwegs war. Dann kurz vor T2 eine entscheidende Situation - ich sehe im wahrsten Sinne ROT! Die Ampel des Bahnübergangs kurz vor der Wechselzone steht tatsächlich auf rot - mental noch schlimmer, die Tatsache, dass ich einigen Athleten zuschaue wie sie noch über die Gleise huschen, während mich der Veranstalter als zweiten *ichwillauchnochdrüber* Aspiranten vom Rad holt. Damit wurde mein bis dahin eindrucksvoller Radsplit mit gut 2-3 Minuten torpediert. Hab den Bewerb mit einer für mich recht soliden Laufleistung abgeschlossen obwohl sich meine Peroneussehne nach KM 5 eindrucksvoll (=schmerzhaft) zurückgemeldet hat.

Im Nachhinein betrachtet wird mich diese Sehnenverletzung noch ein paar Wochen begleiten, aber trotz allem zwei schöne Wettkämpfe.

Frei nach dem Motto nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon nutze ich die Tage danach für lockereres Training und die Anmeldung zum IMA 2011. Den Code vom IMSP hergenommen und schon sind sie dahin, die „schlanken" 450 Euretten. Somit wäre dann das sportliche Ziel für 2011 auch monetär fixiert!

Für das verbleibende Jahr 2011 ist mein Fokus auf die nächste Halbdistanz gerichtet. Neben den einen oder anderen Sprint/Olympischen soll es zum Saisonabschluss die Trimotion in Saalfelden sein. Gerüchten zufolge bietet die Trimotion eine anspruchvolle Strecke, aber gleichzeitig auch ein tolles Ambiente. Nicht anderes zu erwarten nachdem die seit kurzem pensionierte österreichische Triathlonlegende (Sir) Norbert Langbrandtner im Veranstalterteam mit an Board ist (quasi von Triathleten für Triathleten).

 




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