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Mär 21
2008
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Lanzarote: Tag 3 – Tag 7geschrieben von Petra Österreicher in Trainingslager 2008 |
Am Plan standen 2 Stunden Ausfahrt kraftausdauerorientiert. Ich machte mich mit Sabine auf den Weg Richtung El Golfo und zurück mit einem Abstecher nach Las Brenas hinauf, wo man eine schöne Aussicht auf Playa Blanca hat. Anschließend hatten wir noch eine 45 minütige Laufeinheit auf der Promenade, die wirklich fantastisch ist zum Laufen. Anfangs sind eher noch Geschäfte und Lokale, wo man sehr abgelenkt wird, dann wird es ruhiger, und man genießt die Meeresluft und die Aussicht (sogar bis Fuerteventura). Vom Hotel geht die Promenade 8km Richtung Leuchtturm - was gibt es schöneres, da sind die Laufeinheiten ein Vergnügen, nicht zu vergleichen mit dem Türkenschanzpark oder der Donauinsel.....
Tag 4
Die Einheiten wurden mehr....
In der Früh ging los mit 1:30h Schwimmen. Währenddessen war es sehr anstrengend, aber das Frühstück hatte man sich dann verdient.
Nachmittags fuhr ich wieder mit Sabine eine 3h Radeinheit im Fettstoffwechselbereich inklusive einem kurzer Abstecher zu der Sehenswürdigkeit ‚Los Hervideros'.
Danach gingen wir wieder eine halbe Stunde laufen, und schon hatten wir uns wieder wie fast täglich einen Nespresso (wirklich!) Kaffee bei Sabine verdient. Die Nespressomaschine kam natürlich mit auf die Reise, damit ist sicher der Regenerationsfaktor nach den Einheiten noch höher - und das ist ja für den Coach sehr wichtig! Unser Coach wünscht ja zur Regeneration ausreichend Schlafstunden (mind 8h) und nicht zuviel Sonnenbaden. Aber am Balkon sitzen bei einem richtigen Kaffee am Nachmittag plus ein paar Kekse und blöden Redereien über den Rest der Meute (z.B. Fladi denn der schläft ja schon nachmittags, aber das ist ja nichts neues) steigert natürlich die Erholung und Entspannung.
Tag 5
Quasi Regenerationstag :-)
Nur (denkt man sich) nachmittags eine kleine Krafteinheit mit Evi und Andi.
Evi hatte sogar hier ihre Platte laufen; das Elixia lässt nicht los („tief, hoch, tief, hoch,..", „8, 7, 6, .. 1, und 1, 2, ...., und jetzt zwei hoch zwei tief,.... und jetzt drei hoch eins tief,.... „)
Jeff schaute sich auch noch den Anfang vom Balkon aus an, und entschied hier nicht mitzumachen..... recht hatte er. Andi und ich hatten dann einen schönen Bauchmuskelkater..... dafür gab's aber als Belohnung anschließend einen Nespressokaffee. :-)
Tag 6
Der Plan hörte sich nicht gut an....
Für die Schwimmeinheit war ein Testprogramm vom Coach aufgesetzt.
8x50m Beine, 10x100m locker, 6x200m schneller (dabei die letzten 200 voll) mit Puls und Zeit nehmen - dazwischen als ‚Erholung' 400m gemütlich. Ha, klingt vielleicht nicht arg, ist es aber!
Die letzten 200er hatte ich meine Oberarme gar nicht mehr gespürt - und dann kam von Babsi „komm, den letzten noch voll" Stimmt, ging ja wirklich - aber dann war es endgültig vorbei. Gerade noch dass ich mich aus dem Becken herausheben konnte... Tilt!
Gott sei Dank hatten wir nachmittags ‚nur' Laufen: 2h Long Jog. Ich musste halt meine Arme mitschleppen. Die Promenade und Falco im Ohr lenkten mich aber ab, und die 2h vergingen in der Hitze sehr schnell (gefühlsmäßig natürlich).
Abends ging es kurz mal in die Jungle Bar, um einen Lanzarote Wein zu kosten. Riskant, mit Jeff und Sabine (da sie aus der Südsteiermark kommen), aber sie haben den Wein getrunken. :-))
Tag 7
Geplant waren 4h Fettstoffwechsel am Rad. Evi, Andi und ich wollten einen Bus chartern und uns ein Stück Richtung Norden führen lassen, aber leider nahm uns der Buschauffeur nicht mit, obwohl Evi und ich ihn ganz lieb anlächelten. Er würde nur 2 Räder mitnehmen, blöd halt zu dritt. Vielleicht gefiel ihm Andi nicht??!!
Somit mussten wir wieder selbst gegen den Wind ankämpfen und Richtung Norden fahren. Leider ging es sich damit nicht aus, bis ganz in den Norden zum "Mirador" zu kommen. Ich habe mich dann auch von den zweien gelöst, da ich im Fettstoffbereich weiterfahren wollte, und die zwei an ihrem letzten Tag eher noch Kilometer runterkurbeln wollten.
Ich zweigte ab und kämpfte mich Richtung Timanfaya. Heute war der Wind fast zu extrem, und kam immer von vorne oder von der Seite.
Letztendlich hatte ich eine schöne Runde hinter mich gebracht, über Timanfaya und Mancha Blanca Richtung Teguise und über La Geria wieder zurück. Durch den Wind gab's leider keine Highspeed Möglichkeit durch La Geria.... schade. 4:15h waren aber auch ok, der Hintern war schließlich froh zurück zu sein. :-))

