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Am Freitag, den 26. Oktober gegen 6 Uhr Früh, trafen wir (Claus, Evi, Fladi, Pez und Ronny) uns am Flughafen Wien Schwechat, um das Projekt „Frankfurt Marathon“ in Angriff zu nehmen und die deutschen Medien aufs Ciclopia Tri Team aufmerksam zu machen. Nach gut überstandenem Flug staunten wir nicht schlecht über unsere Unterkunft, keine zwei Minuten vom Start bzw. der „Marathonmall“ entfernt. Wir bezogen sogleich unsere Zimmer – nicht zuletzt aus disziplinären Gründen strikt in „Mädchen- und Bubenzimmer“ getrennt (keine Ablenkung gestattet!) und starteten mit einer der wichtigsten Wettkampfvorbereitungen à dem Schlaf (in jener Disziplin sollte in Folge ein spannender Wettkampf zwischen Fladi und Ronny entstehen, denn Letzter dank unschlagbarem Endspurt während des Rückflugs nach Wien für sich entscheiden konnte). Wenig überraschend bemerkten wir bald, dass nicht nur die Langenzersdorfer- sondern auch die Kenia-Elite das beste Hotel entdeckt hatte und so bespitzelten wir uns gegenseitig während der Mahlzeiten, um die Lauftaktik des anderen zu erfahren. Unsere neue Erkenntnis (nach intensivem Beobachten): Nudeln vor dem Wettkampf out – Speck in! Selbes Hotel gebucht 1:1; Speck vs. Nudeln 2:1 für die Keniaten, aber wir hatten Lothar Leder auf unserer Seite, der zumindest Ronny von den schicken „cep socks“ überzeugte – bereits beim Ironman Austria starteten einige Athleten mit jenen weißen hohen Stutzen. Weiters positiv auf unserer Seite zu verbuchen waren wertvolle, wenn auch geheime Botschaften, die Claus regelmäßig aus der Heimat erhielt - Ausgleich 2:2. Sonntag, 28. Oktober 9:30 Uhr – mit kontinuierlich steigendem Ruhepuls befanden wir uns im legendären Ciclopia-Outfit in der Hotel Lobby. Noch Einlaufen, kurzes Dehnen/Mobilisieren und um 10 Uhr war es soweit: 11.500 Teilnehmer würden bald wissen, wie sich 42,195 km in den Beinen anfühlen! Das Wetter/Temperatur war ideal, das Frankfurter Publikum lautstark, die Strecke großteils flach, die Labestationen optimal vorbereitet, das Ciclopia-Team gut gecoacht …. die Ergebnisse sprechen für sich. Claus lief seine neue Bestzeit von 3h20. Zehn Minuten unter der angepeilten Zeit von 3h30!!! Evi bewältigte den Marathon in knapp über 4 Stunden. Fladi musste leider ab Kilometer 17 humpeln. Ob es daran lag, dass er die Tage zuvor ein wenig „James Bond fixiert“ war und die Umstellung von schönen Frauen auf schnelle Beine nicht verkraftete? Petz erreichte ihr angepeiltes Ziel, Halbmarathon in 1h58!! Ronny finishte bei seinem Debüt in 2:45 und das, obwohl die Vorbereitungszeit nicht mehr gereicht hatte, um ihm seine Mähne zu straffen bzw. ins Solarium zu stecken… Wir fünf waren uns einig, dass unsere sportlichen Leistungen entsprechend und würdig gefeiert werden sollten - dass uns Fladi abends aber als Aperitif stilles Wasser um €13,80 spendieren würde, hätten wir nicht erwartet (neue Erkenntnis: wenn Pizzen am Menü außerhalb des Restaurants angeschrieben stehen, gibt es sie erst ab Mitternacht; stattdessen immer reichlich Bargeld bei sich haben, um Pasta aufwärts €15 zu genießen; Apfelschorle gibt’s nur in kleinen Gläsern, manchmal dann doch nicht). Dem Italiener waren wir nicht fein genug, der Burger King nahm uns herzlich auf – Ende gut, alles gut. Es war ein tolles Wochenende und macht Lust auf viele weitere „Ciclopia-Wettkampf-Touren“!
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