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Kategorie >> Wettkampf

Jul 12
2010

Projekt IMA 2010 - Erstens kommt es anders…….

geschrieben von Ernst Fladnitzer in Wettkampf

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und zweitens als man denkt! Was habe ich nicht alles über den Ironman gehört: Es ist ein verdammt harter und ein noch längerer Tag! Einen Ironman kann man nicht planen! Es kann soviel passieren! Man hat nicht ein Tief, sondern zumindest ein paar! Wie auch immer, ich hatte einen guten Plan: Solide Schwimmen, solide Radfahren, den ersten Halbmarathon vernünftig laufen und dann beissen, kämpfen, leiden und den Zieleinlauf geniessen.

Sonntag, 7 Uhr dann der Start: Meine muskulären Probleme, die während der letzten beiden Wochen aufgetreten waren, hatte ich dank Grilli „Zauberhände“ Wallisch ganz gut im Griff und ambitioniert ging ich die ersten 500m an. Ein bisschen flotter Anschwimmen um der Meute zu entkommen (die ich dann spätesten eh nach T1 wiedersehen würde) war die Devise. Ging auch ganz gut, bis ich die ersten Schläge auf meine Wadeln bekam, denn plötzlich fing es an zu krampfen. Mit dem hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, denn sowas hatte ich noch nie. Hab dann ein bisschen Tempo rausgenommen und kassierte natürlich wieder Schläge von den nachfolgenden Teilnehmern, die dann auf mich aufgeschwommen sind  und mich aus dem Weg geräumt haben. Das Gemetzel hatte nach 1:05:35 ein Ende gefunden, die angepeilte sub 1:00 Zeit war total unrealistisch.

Am Rad habe ich schnell einen guten Rhythmus gefunden und relativ flott gings über den Faaker See Richtung Rupertiberg und drüber. Bei der langen Abfahrt Richtung Klagenfurt überfiel mich eine leichte Übelkeit von der ich mich zu Beginn der zweiten Runde unkonventionell befreite. Danach gings wieder besser, die Nahrungsaufnahme habe ich eingeschränkt und das Gewitter bei der Abfahrt vom Rupertiberg war eigentlich auch überflüssig. Trotzdem schaffte ichs irgendwie in T2! Radzeit: 5:31:15

Zum Marathon kann ich gar nicht mehr viel sagen: Gehen, Laufen, Jammern und kübelweise Wasser über den Kopf schütten, mehr war da nicht. 4:30:27, macht gesamt 11:15:55.

Jetzt aber zum erfreulichen Teil: Es war ein unfassbares Erlebnis, dass ich nie missen möchte. Die Stimmung am Start und im Lendkanal, bei den Anstiegen in Faak und Rupertiberg und auf der Laufstrecke war unbeschreiblich, nicht zuletzt wegen der vielen Freunde und Bekannte, die mich unermüdlich angefeuert haben. Ohne euch hätte ich das nie beendet!!! Danke an dieser Stelle an Harald (für die Rundumbetreuung vor, während und nach dem Rennen), an Chris und Stefan (fürs frenetische Anfeuern am Rupertiberg) und an Christian B., Kerstin, Elke, Pongo, Babsi, Boris, Ursula, Conny, Boris, Martin, Traude, Doris, Dani, Yvi, Roman, Gabi, Julia, Marlies, Michi, Julia H., Heidi, Albert, Ale, Mama, Peter, Clausi, Christian und Barbara G.-B., Jeff, Sabine, Stefan Sch., Lisi, Babsi R. und Gü für die super Unterstützung während des ganzen Tages und generell dafür, daß ihr diesen Tag mit uns verbracht habt.

Zuletzt noch ein großes Danke an Gerald für die sportlich Vorbereitung auf diesen Tag! Trainieren mussten wir zwar selber, aber es war ein gutes Gefühl jemanden zu haben, der dieses Training optimal plant und steuert. In zwei Jahren werden wir wieder am Start stehen und dazwischen machen wir noch unseren persönlichen 10fach-Ironman.

 die Weisheit zum Tagedas sollte eigentlich Laufen sein









Jun 03
2010

Projekt IMA 2010 - noch 30 Tage

geschrieben von Ernst Fladnitzer in WettkampfTraining

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…und ich freu mich schon drauf!!! Nicht nur weil ich glaube ganz gut (für meine Ansprüche eben) vorbereitet zu sein, sondern weil es mich auch schon ein bisschen stört, daß sich die sozialen Kontakte abseits der Triathlonwahnsinnigen auf ein Minimum beschränken. Habe ich mir zwar selbst ausgesucht, aber ich möchte nicht in die Verlegenheit kommen, daß sich alles nur mehr um Fettstoffwechsel, Intervalle oder noch schlimmer um CEP`s, Aerohelme und sonstigem Schnickschnack dreht. Noch bin ich nicht ganz in den Wahnsinn reingekippt, denn Schisocken und Tropfenhelm (solange ich ihn nicht richtig nutzen kann und das wird immer so sein – alleine beim Gedanken daran krieg ich schon ein steifes Gnack) werde ich mir hoffentlich immer ersparen.
Die ersten Wettkämpfe sind erledigt und im Grunde ganz gut gelaufen. Halbmarathon in Wien, Neusiedlersee Radmarathon, olympische Distanz in Obergrafendorf und letztes Wochenende der Halbironman in St. Pölten. Es passt eigentlich in allen Bereichen:
Schwimmen: Hab mich im Becken ziemlich gesteigert und deswegen in Obergrafendorf total die Krise bekommen. Die Zeit (22:20) war zwar halbwegs ok., aber das Gefühl erbärmlich. Ständig in Atemnot, sowas von null Gefühl und Orientierungslosigkeit – da konnte nur Gerald helfen. Eine Einheit mit Imitation der Wettkampfsituation (zu dritt nebeneinander in einer Bahn, bzw. ein paar Hunderter hinter Benji „für dich mach ich heute extra viel Beine“ Rauscher brachten die Unzulänglichkeiten gleich ans Tageslicht. Hab mir fast alle Tipps zu Herzen genommen (nur bei: „Du musst viel härter schwimmen!“ hör ich immer weg) und bin in St. Pölten gleich viel besser und lockerer über die 1,9 km gekommen. Das gewählte Tempo dürfte auch für die 3,8km passen.
Rad: Die hohen Umfänge haben sich offensichtlich ausgezahlt: Beim Radmarathon war`s schon ganz gut, Obergrafendorf war einfach zu kurz und in St. Pölten wars echt super. Super Rhythmus sowohl in der Ebene als auch am Berg, nur bergab bin und bleib ich ein Schwammerl. Bin einfach zu feig und technisch zu schwach. Macht aber nix, sonst hätte ich ja Radrennfahrer werden können. Solange ich am Aufleger das Gleichgewicht halten kann, ist alles gut;-)
Lauf: Ein Krücke ist inzwischen schon weg! Der Halbmarathon in Wien war aus dem Training raus echt zufriedenstellend: 1:39:irgendwas, nach einem Vorbereitungstag mit 4h Rad und 45min Laufen. Der 10er in Obergrafendorf war auch sehr gut und zum ersten Mal durfte ich erleben wie es ist, wenn man beim Laufen überholt und nicht umgekehrt. So richtig gut wars aber in St. Pölten, wo ich den HM (der vielleicht um einen halben km zu kurz war) nach dem Schwimm/Rad-Vorprogramm in 1:38:irgendwas absolvieren konnte.
Jetzt kommen noch harte 10 Tage und dann wird das Training hoffentlich immer weniger?! Ich hoffe, daß ich den Wettkampf möglichst lange geniessen kann und der Mann mit dem Hammer möglichst spät kommt – und der kommt sicher!!!! Freu mich auch schon total drauf viele Freunde auf und entlang der Strecke zu treffen und finds wirklich genial wieviele von Euch nach Kärnten kommen um uns zu unterstützen. Danke!!!!!! Eine der seltenen Aktivitäten abseits des Triathlons. Erstkommunion mit dem süßesten Patenkind der Welt ;-)mit einem 42er-Schnitt auf der S33




Apr 11
2010

Wienerwald Radmarathon: nix für Schönwetterbiker

geschrieben von Jeff Heusserer in WettkampfRadrennenJeff

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Wienerwald RadmarathonEs war eine lange Phase der Entscheidungsfindung! Obwohl es zuhause bereits geregnet hat, bin ich mit der notwendigen Ausrüstung in der Früh nach Mödling gefahren um mich vor Ort zu entscheiden, ob ich am 9. Wienerwald Radmarathon (Veranstalter Radclub Mödling) mitmachen werde.  Nach Abholung der Startnummer kurz vor 9:00 hab ich abgewartet, wie sich das Wetter entwickeln wird. Leichter Regen, 7 Grad ... "des mag i net" ... doch dann: die Sonne bricht durch die Wolken - ein Zeichen! Ich mache mich startklar und hab auch noch Zeit ca. 10min einzurollen. 2min vor dem Startschuss um 10:00 bin ich bereit zum loslegen. Die Sonne hat sich mittlerweile wieder vertschüsst, der Regen nicht! Ich seh mir die Adjustierung der Teilnehmer an. Tlw. dick eingepackt mit Regenschutz, Handschuhen, etc. HANDSCHUHE! Sch... die hab ich vergessen! Wird wohl nicht soooo kalt werden. Wir rollen los! In der Regenjacke wird mir bald zu warm ... verstauen ... dann nimmt das Rennen seinen gewohnten Lauf. Schauen dass man am Anfang nicht unter irgendwelche Räder kommt, seine Gruppe suchen, usw. Hab nach einiger Zeit zu einer Gruppe aufgeschlossen, mit der ich mithalten kann. Bei der bleibe ich bis zur ersten längeren Abfahrt. Die Straßen sind voll Wasser und ich weiß nicht, wie gut mein Rad hält, deshalb bin ich bergab - wahrscheinlich zu - vorsichtig. Das ist leider das ganze Rennen so - und ich verliere dadurch einige Zeit und die eine oder andere Gruppe und muss daher entweder allein fahren oder mich zurückfallen lassen. Doch das stört mich jetzt nicht! Vielmehr, dass auf langen Flachstücken mit höherer Geschwindigkeit meine Zehen und Finger "einfrieren" und klamm werden. Was gäb ich jetzt für lange Handschuhe! Ich tu mir zwischendurch echt schwer beim Bremsen, Schalten, Drinken und Essen. Kein Gefühl in den Fingern! Es hat nur mehr 4-5 Grad! Ich freu mich richtig auf jeden Berg, wo es langsamer geht und ich die Hände tlw. unters Leiberl stecken kann oder sie mit meinem Atem zu wärmen versuche. Ca. 20km vor Ende - immer noch Regen - spült es mir auch noch die Kontaktlinse aus dem Auge und das heißt ich fahr einäugig ...

Doch jede Tortur hat ein Ende! Die letzten Steigungen muss ich schon mit weniger Elan nehmen, doch dann roll ich bei 3:09h durchs Ziel - und bin froh, heil angekommen zu sein. Die Zeit ist nicht berauschend! Fast 15min langsamer als im Vorjahr! Ich glaub, ich muss noch viel Fahrtechnik trainieren bei widrigen Umständen! Die Umstände dazu hätten heute gepasst, Trainingsfahrt wars keine! Mit meiner Leistung am Berg und im Flachen bin ich jedenfalls sehr zufrieden - und weiß seit heute sicher, dass ich kein "Schönwetterradler" bin - aber lieber ist mir doch, wenn die Sonne scheint!

 

 

 

Aug 26
2009

51.5 Raiffeisen Mondseelandtriathlon

geschrieben von Evi Spielvogel in Wettkampf

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Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fiel am Sonntag, 23.8.2009 um 13:00 Uhr der Startschuss für den 51.5 Raiffeisen Mondseeland Triathlon.

Ca. 500 Athleten kämpften sich durch die Wellen des Mondsees, um ihn anschließend - auf einer zum Vorjahr abgeänderten Radstrecke - zu umrunden. Auf jeden Fall eine weitaus bessere Variante als 2008! Der ebenfalls etwas veränderte Laufkurs - weil kurvenärmer - führte wie im Jahr davor 4 Runden durch das Ortsgebiet von Mondsee.

Eine der 27 Staffeln hieß „2103er speedies" - bestehend aus einem speed4need Athleten (Thomas) und zwei Tri 2103 Athleten (Fladi und Evi). Es galt den 2. Platz der Mixed-Staffeln zu verteidigen ...

Fladi schwamm die 1,5 km in einer hervorragenden Zeit von 25:47 Minuten, Thomas bewältigte den Radsplit mit einem Schnitt von 39,5 km/h in 1:01 Stunden, und Evi lief die 10 km in 49:39 Minuten. Trotzdem konnte mit einer Gesamtzeit von 2:19:01 Stunden der 2. Platz von 2008 nicht verteidigt werden ... statt Silber gab es dieses Mal leider nur Blech! Auf jeden Fall aber wird es 2010 die dritte Auflage dieser doch sehr erfolgreichen Kooperation von Tri 2103 und speed4need geben!

Aug 16
2009

Ausee-Triathlon

geschrieben von Philipp Podsiedlik in Wettkampf

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Es wird wieder! Gestern startete ich mitten in meiner umfangreichen Trainingswoche beim Ausse Sprinttriathlon. Mein Gefühl bzw. meine Verfassung war alles andere als gut. Müde mit schweren Beinen stand ich dann dennoch am Start. Um 10:30 fiel dann der Startschuss. Das Starterfeld konnte sich beim komplett ausverkauftem Rennen sehen lassen. Albuin Schwarz, Niko Wihlidal, Bernhard Keller, Mangold Wolfgang, oder auch Norbert König der sein Comeback feierte.

Entgegen meiner Erwartungen konnte ich schon beim Schwimmen recht gut mithalten, trotz des Neoprenverbotes. Als 7ter aus dem Wasser stieg ich in aussichtsreicher Position auf mein aerotisches Joulchen. Schnell überholte ich gemeinsam mit Alex Frühwirth die Führungsgruppe der jungen Kurzdistanzspezialisten. Doch schon beim ersten Anstieg musste ich Frühwirth ziehen lassen. Meine Laktattoleranz ist bei meinem Grundlagentraining natürlich am Boden. Letztendlich kam ich dann als 5ter in die Wechselzone. Beim Laufen fand ich dann schnell einen guten Rythmus, ehe ich leider aufgrund eines fehlenden Streckenpostens falsch lief (man beachte die Runden Zeiten) und rund 30" einbußen musste. Letztendlich spielte das Missgeschick dann aber keine Rolle. Als Gesamt 5. bzw. 4. (Je nach dem ob Alexander Frühwirth, der wegen Verlassens der regulären Laufstrecke entgültig disqualifiziert wird oder nicht - die Entscheidung ist noch vom ÖTRV ausständig) und Sieger der U23  lief ich in einer Zeit von 1:01:32 ins Ziel. Nichtsdestotrotz wurde ich zudem noch Niederösterreichischer U23 Landesmeister.

Ich bin wirklich positiv überrascht über mein Resultat. Hätte ich zuderzeit nicht für möglich gehalten, was mich aber sehr positiv für die nun letzte harte Trainingswoche stimmt. Ab dann beginnt die spezielle Vorbereitung mit deutlich geringeren Umfängen mit hohen Intensitäten- die Trimotion kann kommen!

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