Die verkürzte Mitteldistanz am Stubenbergsee war nach dem miserablen Wettkampf in St. Pölten der ideale Wettkampf um die Ernährung zu testen. Fisch mit Kartoffeln am Vorabend und nicht Nudeln ohne Ende war schon mal die deutliche bessere Version. Der Wettkampf war durchwegs in Ordnung, die Splitzeiten waren respektabel und am Ende konnte ich meinen ersten Klassensieg einfahren (tja, es waren nur zwei Damen in meiner Klasse am Start - aber was soll`s!). :-))
Ein Wettkampf mit gutem Start und schwachem Ende. Mit meinem Schwimmsplit kann ich sehr zufrieden sein. Ich war schneller als im Vorjahr, obwohl heuer sicher mehr Starter in meiner Welle waren. Bis zur ersten Boje war es mehr ein Kampf, dann wurde es besser um einen Schwimmrhythmus zu finden. Das Schwimmtraining über den Winter hat sich ausgezahlt. Der Radsplit war auch sehr ok - fast gleiche Zeit wie letztes Jahr, obwohl heuer vorallem auf der Autobahn mehr Gegenwind war und auch die Strecke durch eine Umleitung um ca. 1,5km länger war. Dann kam meine Lieblingsdisziplin Laufen :-). Am Ende der ersten Runde hatte ich noch mein perfektes Tempo um schlussendlich die Sub 6 zu erreichen, es kam jedoch ganz anders... Plötzlich traten wieder diese Bauchschmerzen auf - und Erinnerungen ans letzte Jahr. Dieses Mal war es erst am Ende, aber so stark, dass ich teilweise gehen musste. Mein Ziel von Sub 6 war somit passé, letztendlich 'finishte' ich in 6:09. Ein bisschen deprimierend ist es schon wenn immer irgendetwas nicht passt, aber ich muss daraus lernen und meine Ernährung die nächsten Male überdenken, denn beim ersten Mal in Klagenfurt darf das nicht mehr passieren. Noch 13 Monate für die Vorbereitung, dann wird es ernst. Guys, I'm registered :-)
Der erste Wettkampf im heurigen Jahr - der erste Vergleich zum Vorjahr.Vom Training her war ich zuversichtlich, dass es auch heuer wieder besser läuft. Dieses Mal war nur die Vorbereitung anders - der Lauf war am Ende der 3. Belastungswoche angesetzt, tags zuvor ein 3h Koppeltraining. Als Kilometerzeit hatte ich mir 5:15 vorgenommen, wenn ich es durchgehalten hätte, dann wären 1:50 ausgegangen. Die ersten 8 Kilometer lief es ganz gut. Ich konnte den Schnitt von 5:15 halten, aber langsam ging mir die Kraft in den Beinen aus. Der Kräfteverschleiss der vergangenen Trainingswoche machte sich Kilometer für Kilometer immer mehr bemerkbar. Der Schnitt ging schließlich rauf auf 5:30. Auf der Mariahilferstrasse war ich dann schon total am Ende. Die letzten Kilometer musste ich noch durchbeißen und schließlich beendete ich das Rennen mit einer Endzeit von 1:54. Immerhin war es wieder schneller als letztes Jahr - Ende gut, alles gut. Ob ich mir diese Qual nächstes Jahr am Ende der 3. Belastungswoche wieder antue, muss ich mir allerdings noch überlegen. :-) Jetzt kommen die letzten Vorbereitungen für St. Pölten. Ich freue mich schon richtig darauf, da auch viele von uns dort starten. CU there.
Am Sonntag ging in der Südsteiermark mein letzter Wettkampf für die Saison über die Bühne. Bei wechselhaftem, aber trockenem Wetter waren über 100 Athleten für den Bewerb gemeldet. Bei dieser Veranstaltung gab es ein Novum: Man konnte sich beim ersten Bewerb für ein sogenanntes Champion Race, das 3 Stunden später startete, qualifizieren. Um 10:00 Uhr begann also das erste Rennen über die Distanzen 5 / 22,5 / 2,5 km Run-Bike-Run. Nach dem Startpfiff musste ich feststellen, dass man für Duathlon doch etwas anders trainieren muss. Die Athleten gingen von Anfang an ein sehr hohes Tempo. An ca. 16. Stelle wechselte ich aufs Rad. Die Strecke führte über 4 Runden mit je 5,6 km durch Deutschlandsberg. Bei jeder Runde musste eine „Rampe" bezwungen werden, noch dazu war der Kurs mit einigen 90° Kurven teilweise ziemlich verwinkelt. Am Rad verlor ich 3 Plätze und wechselte als 19. auf die abschließenden 2,5 km. Ich konnte den Platz halten und qualifizierte mich somit für das Champion Race. Nach dem ersten Rennen war ich schon ziemlich fertig, und fragte mich, wie es wohl um 13:00 Uhr beim 2. Rennen gehen würde. Große Frage: was macht man in der Pause zwischen zwei Bewerben? Sitzen, gehen, essen oder kurz mützen?? Keine Ahnung. Auf jeden Fall war ich mit meinen Fragen nicht alleine, da die anderen Athleten auch mehr oder weniger motiviert herumgingen oder -saßen. Auf jeden Fall benötigt man für 2 Rennen und bei so einem wechselhaften Wetter sehr viel Trainings- und Wettkampfbekleidung. Endlich ging es dann schön langsam wieder los. Rad kurz checken, und einlaufen um die Spannung (falls noch vorhanden) wieder aufbauen. Und wieder stand ich mit 40 Leuten an der Startlinie. Gleich vom Startpfiff ging es wieder mit hohem Tempo auf die ersten 2,5 Laufkilometer. Ich fragte mich kurz, ob das wohl die gleichen Athleten wie am Vormittag waren?? Wie konnten die nochmals so ein hohes Tempo anschlagen?? Nach dem harten Lauf wechselte ich schnell aufs Rad. Die Radstrecke führte über den gleichen Kurs wie beim ersten Rennen, nur diesmal über 3 Runden. Die „Rampe" hatte es wirklich in sich. In der 3. Runde machten sich in meiner Wadenmuskulatur erste kurze Krämpfe bemerkbar. Nach 16,5 Radkilometer ging es auf die abschließenden 2,5 Laufkilometer. Ich konnte meinen 13.Platz bis ins Ziel halten und hätte noch fast einen Athleten vor der Ziellinie überholt, aber er konnte noch ein Schäuflein zulegen und lief 3 sec. vor mir über die Ziellinie. Alles in allem war ich mit meiner Leistung zufrieden, da ich am Samstag meinen Start noch vom Wetter abhängig gemacht hatte. Der Modus mit 2 Rennen an einem Tag war einmal etwas Neues und ich finde, das sollte jeder einmal ausprobieren!!
Somit ist für mich die Saison 2008 auch schon wieder vorbei und ich werde
Nach meiner erfolgreichen Teilnahme beim Ironman 70.3 in Monaco stand ich vergangenen Samstag wieder an der Startlinie bei einem Bewerb, wenn auch kleineren Ausmaßes, und zwar beim Großpetersdorfer Gemeindelauf. Die Strecke führte über 6 Runden auf Schotter und Wiese und hatte in Summe 11,0 km und 60 Höhenmeter. Der kleine aber sehr nette und familiäre Lauf wird vom ansässigen Laufverein veranstaltet. An der Startlinie standen ca. 40 Läufer und ein paar Nordic Walker. Gleich vom Start weg legte ein Läufer ein sehr hohes Tempo vor. Ich konnte dieses Tempo am Anfang nicht mitgehen und versuchte zunächst, meinen eigenen Rhythmus zu finden. An zweiter Stelle liegend hatte ich den Führenden aber immer im Blick. Mitte der 2. Runde konnte ich auf ihn auflaufen. Ich wusste aber nicht, ob es seine Taktik war mich herankommen zu lassen oder ob er es zu schnell angegangen war. Ich überlegte aber nicht lange und verschärfte kurzerhand mein Tempo um zu sehen, ob er mir folgen würde. Anfang der 3. Runde hatte ich dann schon ca. 20-25sec. Vorsprung. Die restlichen 3 Runden konnte ich mein Tempo halten und mit über 1 min. Vorsprung als Erster die Ziellinie überqueren. Meine Endzeit für die 11 km war 40:39 min. Auch wenn es „nur" eine kleine Laufveranstaltung und die Konkurrenz überschaubar war, war es ein schönes Gefühl, als Sieger ins Ziel zu laufen.
Mein nächster und zugleich letzter Wettkampf für die heurige Saison ist der Duathlon in Deutschlandsberg am 21.09.2008.